DIE
TRIENNALE

Das Konzept

Die Rheinland-Pfalz Triennale ist das neue Format einer kuratierten Landeskunstschau, das seit 2026 im Dreijahresrhythmus die zeitgenössische Kunst in den Mittelpunkt stellt. Vom 24. April bis 31. Mai 2026 zeigte die Triennale künstlerische Positionen aus ganz Rheinland-Pfalz in Trier. Die Triennale versteht sich als offenes, lebendiges Forum – als Resonanzraum für künstlerische Vielfalt, neue Ideen und den Dialog zwischen Kunst, Gesellschaft und Geschichte.

Die erste Ausgabe 2026 präsentierte 53 von einer Fachjury ausgewählte künstlerische Positionen und bot damit einen hochqualitativen Überblick über die aktuelle Kunstszene des Bundeslandes – innovativ und vielfältig. Begleitprogramme wie Workshops, Führungen und partizipative Formate eröffneten Besucher:innen zusätzliche Zugänge und machten die Triennale zu einem intensiven Kunsterlebnis für alle.

Unter ihrem Dach bündelte die Triennale außerdem die Lokale: In diesem Rahmen erhielten Kulturinitiativen, Künstler:innen und Institutionen der gastgebenden Stadt die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen und Projekte einzubringen. So entstand für sechs Wochen eine vielschichtige Kulturkartografie, die weit über die Triennale hinaus wirkte und Kunst, Programm und Austausch miteinander verknüpfte.

DIE HISTORIE

Unsere Geschichte: Von der Landeskunstschau zur Rheinland-Pfalz Triennale

Die Geschichte der Rheinland-Pfalz Triennale beginnt mit einer langen Tradition: der Landeskunstschau, die über Jahrzehnte hinweg die Vielfalt der Kunstszene im Land sichtbar machte. Die Formate wurden den Bedürfnissen der Kunstszene und ihrer Zeit gemäß immer wieder angepasst.

Zuletzt erhielt sie 2018 unter dem neuen Titel Flux4Art ein zeitgemäßes Profil. Die Ausstellungen fanden nicht nur an einem Ort statt, sondern dezentral in mehreren Städten des Landes – u.a. in historischen Gebäuden wie dem Bunker in Montabaur (2018), Museen in Boppard (2018), Neuwied und Mainz (2022), oder auch in dem Industriedenkmal Sayner Hütte (2020). So wurde Kunst in neue Kontexte gestellt und für ein breiteres Publikum erlebbar. Zeitgenössische Positionen aus Malerei, Fotografie, Installation, Performance und digitalen Medien zeigten dabei ein breites Spektrum der Kunstszene in Rheinland-Pfalz.
Mit der Rheinland-Pfalz Triennale, die erstmals 2026 in Trier stattfinden wird, beginnt ein neues Kapitel der Landeskunstschau. Aus dem experimentellen Biennale-Format Flux4Art ist ein landesweit verankertes Großereignis entstanden, das im Dreijahresrhythmus die Gegenwartskunst in Rheinland-Pfalz präsentiert. Neben Ausstellungen in Museen, Galerien und im öffentlichen Raum legt die Triennale besonderen Wert auf Interdisziplinarität, Beteiligung und Teilhabe. Mit offenen Formaten wie der „Lokalen“ im Rahmen der Triennale sowie einem umfangreichen Programm für kulturelle Bildung entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Kunst, Gesellschaft und Region. So wird die Tradition der Landeskunstschau weitergeführt – aber zugleich neu gedacht: als feste Plattform, die die Vielfalt und Innovationskraft der Kunst in Rheinland-Pfalz zeigt und weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Mit der 1. Rheinland-Pfalz Triennale 2026 in Trier ist der Triennale ein fantastischer Auftakt geglückt. 2029 wird die nächste Ausgabe der RPT stattfinden. Mit Spannung darf erwartet werden, an welchem Ort in Rheinland-Pfalz zeitgenössische Kunst dann erlebbar sein wird.

BBK: DER VERANSTALTER

Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Bundesverband e.V. 
(BBK RLP) ist die zentrale berufsständische Vertretung professioneller bildender Künstler:innen in
Rheinland-Pfalz.

Er wurde Ende der 1940er Jahre gegründet und ist Teil des bundesweiten BBK-Netzwerks. Der Verband setzt sich für die Anerkennung künstlerischer Arbeit als Beruf ein und vertritt die wirtschaftlichen, sozialen und kulturpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Dabei stehen faire Arbeitsbedingungen und angemessene Honorare im Mittelpunkt, unterstützt unter anderem durch den eigenen Honorarrechner, der bei der Kalkulation und Abrechnung künstlerischer Leistungen hilft.

Neben der Interessenvertretung fördert der BBK RLP auch den direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden und der Öffentlichkeit. Zu den bekanntesten Projekten gehören die landesweiten „Offenen Ateliers“, bei denen Künstler:innen einmal jährlich ihre Arbeitsräume für Besucher:innen öffnen. Auch bei Kunst-am-Bau-Projekten ist der Verband beratend und organisatorisch eingebunden und sorgt so für Transparenz und Qualität. Darüber hinaus betreibt der BBK RLP in Mainz eine eigene Galerie, in der regelmäßige Ausstellungen und Dialogformate stattfinden.

Mit rund 500 Mitgliedern, also etwa der Hälfte aller professionellen Künstler:innen in Rheinland-Pfalz, ist der BBK RLP ein starkes Netzwerk. Er versteht sich als Stimme der bildenden Kunst im Land, die nicht nur für bessere Rahmenbedingungen kämpft, sondern auch die Sichtbarkeit und Wertschätzung künstlerischer Arbeit nachhaltig stärkt.

Veranstalter der Triennale ist der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Bundesverband e.V., im Auftrag und mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz.